Realschule plus Vulkaneifel

Ulmen - Lutzerath

Biologieunterricht im Wald

 Am Donnerstag, den 06. Juni 2019, besuchten die Klassen 7a und 7b der Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/ Lutzerath die jährlich stattfindenden Waldjugendspiele in Mehren.

Auf einem ca. 3 km langen Rundweg durch den Wald konnten die Schülerinnen und Schüler an insgesamt 11 Stationen ihr Wissen über den Lebensraum Wald sowie über Natur- und Umweltschutz testen und erweitern.

Neben verschiedenen sportlichen Übungen identifizierten die Schülerinnen und Schüler heimische Waldtiere, bestimmten Bäume, lernten etwas über den nachhaltigen Umgang mit der Natur und erprobten das Bestimmen von Baumhöhen mit Hilfe von Stöcken.

Nach einer Stärkung mit Leckereien vom Grill auf dem Sportplatz Mehren fand die Siegerehrung statt. Hierbei wurden die zuvor im Kunstunterricht angefertigten Werke zum Thema „Wohnen im Wald“ sowie die Leistungen des Tages gewürdigt. Anschließen traten die Kinder mit vielen neuen Eindrücken den Heimweg an. Es war ein schöner und lehrreicher Ausflug, der allen viel Freude bereitet hat.


Starke Unterstützung durch Kooperationspartner

Ulmener Realschülerinnen werden fit gemacht im Umgang mit Robotern

17.04.2019 - Im Rahmen der Projektwoche MINT der Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/ Lutzerath gingen die Schülerinnen mit ihren Lehrerinnen Margret Heß und Nadine Fresia neue Wege, um sich für Technik zu begeistern. Sie beschäftigen sich drei Tage mit dem Bauen und Programmieren von Lego – Robotern. Lego Mindstorms Education EV3 machte die MINT – Thematik begreifbar und motivierte die Schülerinnen. Statt Theorie standen auf dem Stundenplan praxisorientierte Probleme, die es auf dem Spielplan zu lösen galt, bei denen kritisches Denken, Kreativität und Teamfähigkeit groß geschrieben wurde. Dank der Programmiersoftware und der starken Unterstützung am zweiten Tag von den Auszubildenden der Firma Kampf Schneid – und Wickeltechnik GmbH Dohr stellte dies jedoch kein Problem dar. Die Mithilfe der Firma Kampf Schneid– und Wickeltechnik GmbH Dohr im Rahmen der Projekttage ist nur einer von vielen Punkten des Kooperationsvertrages. Am dritten Tag fand das Projekt leider sein Ende, jedoch sind sich alle einig, dass es drei super Tage waren, in denen die Mädels aufgrund ihres Eifers, Engagements und Begeisterung viel in Bezug auf Technik gelernt haben.


Dem Abwasser auf der Spur – Lutzerather Realschüler besuchten Kooperationspartner

17.04.2019 - Im Rahmen der Projekttage besuchten die Sechstklässler der RS+ Vulkaneifel die Kläranlage des Kooperationspartners der VG Ulmen in Ulmen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vorab Gedanken über den täglichen Gebrauch von Wasser und der damit verbundenen Wasserverschmutzung gemacht.

Herr Jäger und seine Kollegen erwarteten die Gruppe mit ihren Lehrerinnen bereits an der Kläranlage. Dort erklärte er anschaulich die einzelnen Reinigungsschritte des Abwassers, von der mechanischen Reinigung wie Rechen und Sandfang bis zur biologischen Reinigung im Belebungsbecken.

Es war überraschend zu sehen und zu hören, was so alles in der Kläranlage ankommt, was definitiv nicht in die Toilette gehört, von Schmuck über Zahnersatz bis hin zu Hygieneartikeln und anderem Abfall. Auch der Müll, der achtlos auf die Straße geworfen wird, landet teilweise im Klärwerk und muss dort aussortiert werden. Daher sammelten die beiden 6. Klassen auf dem Fußweg zum Klärwerk Müll am Wegesrand auf und füllten mehr als 10 Eimer voll.

Im Labor der Kläranlage konnten die Schülerinnen und Schüler die Bakterien aus dem Belebungsbecken unter dem Mikroskop betrachten. Es war interessant zu sehen, wie viele unterschiedliche Einzeller zu sehen waren. Wasserproben aus den verschiedenen Reinigungsschritten wurden zudem verglichen und mit einigen Testmethoden untersucht.

Im Nachklärbecken konnte beobachtet werden wie sich der „Bakterienschlamm“, der zur Düngung weitergenutzt werden kann, absetzt und das klare Wasser zum Schluss wieder in den Wasserkreislauf zurückgeführt werden kann. Ein Teil dieses Wassers wird bei Bedarf zur Reinigung der Kläranlage genutzt. Ebenso wird die entstehende Wärme zur Heizung des Betriebsgebäudes genutzt - Ein nachhaltiges Konzept, dass unnötige Kosten einspart.

Nachdem Herr Jäger und seine Kollegen geduldig eine Vielzahl von Fragen beantwortet hatten, waren sich die Schülerinnen und Schüler einig, dass die Arbeit als Fachkraft für Abwassertechnik sehr vielseitig ist. Erste Interessenten für ein Schülerpraktikum bei unserem Kooperationspartner gibt es nach dem Besuch bereits.