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Viel los im „Eifelwunderland"

Theaterstück wird zum Kassenschlager

Who the f*** is Alice?

 

Vor ausverkauftem Haus hatte ein „Muh“-sical der besonderen Art am Freitag im Bürgersaal in Lutzerath Premiere.  Zum Abschluss des Tags der offenen Tür der Realschule plus Vulkaneifel führten die Schüler der 7a und 8b das Stück „Alice und Alex im Eifelwunderwald“ auf.

Das Stück basiert auf dem Roman „Alice im Wunderwald“ und wurde von Klassenlehrer Dominik Philippsen kurzerhand in die „wundersame“ Eifel verlegt.

Hierhin geraten die Hauptakteure Alice (Lena Wendels) und Alex (Daniel Ruppel) als sie einem sprechenden, menschengroßen Kaninchen (Melanie Ruppel) folgen und so durch ein tiefes Kaninchenloch in eine andere Welt fallen. Alles ist hier merkwürdig und etwas anders.  Besonders die Bevölkerung leidet unter der grausamen Nürburgringkönigin (Jennifer Rhode), was der realen Situation rund um den Ring nicht unähnlich ist.

Daher kann man hier- ebenso wie im politischen Leben- auch schon mal schnell seinen Kopf verlieren, was die Königin unermüdlich und mit respektablem Stimmeinsatz jedem vermeintlichen Widersacher klar macht.

Alice und Alex jedenfalls suchen nach einem Ausweg aus dem „Eifel-Wunderland“ und treffen auf seltsame Gestalten. Auf eine Schar gackernde Hühner, die einen virtuellen Maar-Wettlauf organisieren, auf die Grinsekatze -alias Max Laux-, die glaubt, sie sei ein Hund und könne sich unsichtbar machen sowie auf eine Herde wild gewordener Kühe.

 

Muhklar Kühe

Diese demonstrieren beständig gegen  „Muh-Kuh-lar-Waffen“ und wissen sich auch sonst gegen die böse Königin witzig und eigenwillig zur Wehr zu setzen. Zum heimlichen Star avanciert hier Jannick Weber als anführender Stier dieser Herde, der seinen humoristischen Dialogen durch eine besondere Betonung eine zusätzliche Ironie verleihen konnte.

Gespickt ist das gesamte Stück mit viel Witz und jeder Menge ironischer Anspielungen, die das Publikum bei Laune hielten.

Besonders zu erwähnen ist noch die musikalische Untermalung der einzelnen Szenen. Vor allem Lena Wendels brillierte hier mit einer glasklaren Stimme und überzeugender Gitarreneinlage. Nicht zu vergessen sei hier auch der singfreudige Osterhase (Stefanie Hammes): dieser ist freundlich zu den beiden Fremden und wird, nach dem gelungenen Sturz der Bösen Königin, vom wunderlichen Volk zum neuen Herrscher gewählt. Der Osterhasen-Song „Mitten in der Eifel“ schließt schließlich den Kreis und Alice und Alex, die sich während der Abenteuer auch emotional gefunden haben, können in ihre Welt zurückkehren.

 

Osterhase

Hinter den Kulissen sei besonders Herr Thorsten Künster erwähnt, der als Klassenleiter der 7a für die Technik verantwortlich war und der durch Julian Justen fachmännisch unterstützt wurde.

Alle drei Veranstaltungen waren ausverkauft und die absolut respektable Leistung der jungen Mimen wurde am letzten Vorstellungsabend mit „standing ovations“ gekrönt. Das Gelingen des Stückes ist auf die Mitwirkung von rund 40 Schülerinnen und Schüler -vor und hinter der Bühne- sowie auf ein Jahr intensive Arbeit zurückzuführen.

Alice Gitarre

Das nächste Stück hat Herr Philippsen schon in Planung. Wir dürfen also gespannt sein...

   

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56766 Ulmen

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