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Die Realschule plus in Rheinland-Pfalz

 

Die Realschule Plus wurde durch die Schulstrukturreform der Landesregierung 2009/10 eingeführt. Bis 2014 werden alle bisherigen Hauptschulen und Realschulen in die neue Schulform "Realschule Plus" überführt worden sein.

Dabei durften die ehemaligen "Regionalen Schulen" die Strukturreform bereits im Schuljahr 2009/10 durchführen, waren diese doch schon seit mehr als 10 Jahren bereits erprobt in der Umsetzung eines ähnlichen Konzeptes wie das der jetzigen Realschule Plus.

 

Bessere Aufstiegsmöglichkeiten

Die Einführung der Realschule plus ist weit mehr als das Zusammenlegen der bisher getrennten Schulen unter einem gemeinsamen Dach. Die neue Schulart verbindet organisatorische Veränderungen und wertvolle pädagogische Aspekte. Hierbei stehen das längere gemeinsame Lernen und die individuelle Förderung im Mittelpunkt.

Sei es in kooperativer oder integrativer Form, die Schullaufbahn und der erreichbare Schulabschluss werden mit der Realschule plus möglichst lange offen gehalten. Dadurch verbessert sich für jeden Einzelnen die Aufstiegsmöglichkeit zu einem höheren Abschluss.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an den Realschulen plus Fachoberschulen einzurichten. Hier können die Schülerinnen und Schüler in einem zweijährigen Bildungsgang die Fachhochschulreife erreichen.

 

Schulformen der Realschule plus

In der Integrativen Realschule plus lernen die Jugendlichen auch nach der Orientierungsstufe unabhängig vom Bildungsgang gemeinsam im Klassenverband. Die Schulform fördert die Schülerinnen und Schüler hierbei entsprechend ihrer Neigungen und Leistungen in Kursen oder Lerngruppen.

 

Mit der Realschule plus aufsteigen

In der Orientierungsstufe wird in der  Realschule plus nach der gleichen Stundentafel wie im Gymnasium unterrichtet. Dies stärkt die Durchlässigkeit zwischen den Schularten und damit die Aufstiegsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.

 

Mehr individuelle Förderung - kleinere Klassen

An allen Realschulen plus wird die Zahl der Schülerinnen und Schüler in der Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) von bisher 30 auf 25 Schülerinnen und Schüler pro Klasse gesenkt. Die Lehrkräfte können so in ihren Klassen sowohl auf lernstärkere als auch auf lernschwächere Jugendlichen und deren individuelle Bedürfnisse eingehen.

 

Bessere Zuweisung an Lehrerstunden

Die neue Realschule plus erhält gegenüber der bisherigen Realschule deutlich mehr Lehrerstunden zugewiesen. Dies schließt sowohl den Pflichtstundenbereich als auch Förder-maßnahmen mit ein. Darüber hinaus können die Schulen zusätzliche Stunden beantragen, um eigene Förderkonzepte umzusetzen. Dafür stehen insgesamt  6.000  Lehrkräfte-Wochenstunden auf Dauer zur Verfügung. Die zusätzichen Stunden bieten die Möglichkeit, vor allem Schülerinnen und Schüler mit Leistungsrückständen  zu unterstützen. Ebenso können Jugendliche mit besonderen Begabungen oder Schülerinnen und Schüler, die ihren Bildungsgang wechseln, gefördert werden. Für die Sprachförderung, insbesondere von Kindern mit Migrationshintergrund, steht darüber hinaus ein Kontingent von 3.500 Stunden zur Verfügung.

 

Mehr Praxis

Berufsorientierung - Praxistagschule

Die Zusammenarbeit mit Fachkräften aus der beruflichen Praxis gehört für viele der Vorgängerschulen der Realschule plus bereits seit langem zum Schulalltag.Diese systematische Berufsorientierung wird auch in der Realschule plus kontinuierlich und intensiviert weitergeführt und beginnt bereits mit dem Orientierungsangebot des Wahlpflichtfaches  in der Klassenstufe 6.

Eine Rahmenvereinbarung zur Berufswahlvorbereitung und Studienorientierung für alle Schularten wurde im Oktober 2009 zwischen dem Bildungs- sowie dem Arbeitsministerium, der Bundesagentur für Arbeit, der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer und den Wirtschaftsverbänden geschlossen. Mit dieser Rahmenvereinbarung wurde in Rheinland-Pfalz die Bedeutung der Berufsorientierung früher als in anderen Ländern aufgegriffen und mit konkreten Vereinbarungen verbunden. Die Partnerinnen und Partner bekräftigen an dieser Stelle die vereinbarten Ziele und Maßnahmen, die in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden sollen.

Die konkrete Umsetzung hat bereits begonnen: So ist an den Realschulen plus die Einführung eines Berufswahlportfolios für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Auch der Praxistag wird an allen Realschulen plus im Bildungsgang Berufsreife nach und nach eingeführt, im Schuljahr 2010/11 werden 170 Förderschulen und Realschulen plus den Praxistag durchführen.

 

Mehr Infos finden Sie auf der offiziellen Seite des Ministeriums:
http://realschuleplus.rlp.de/


 

 

   

Kontaktdaten  

Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/Lutzerath
Am Jungferweiher
56766 Ulmen

Anschrift (Standort Lutzerath):

Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/Lutzerath
Schulstr. 2
56826 Lutzerath


Tel. (Ulmen):       02676/1551

Tel. (Lutzerath):  02677/422


Fax (Ulmen):       02676/8299

Fax (Lutzerath):  02677/910045


Email:    info@rsplus-vulkaneifel.de

   
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